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23.10.08
Der neue Nissan Skyline GT-R ist zwar erst im kommenden Jahr bei uns erhältlich, aber in Japan tritt er bereits in die Fußabdrücke seiner Ahnenreihe. Bereits jetzt erfreut er sich beim japanischen Tuning-Fan bester Beliebtheit.
Allerdings bereitet speziell das Motorentuning hier etwas Probleme.
Nissan gab bereits vor der Veröffentlichung des neuen GT-R allerdings bekannt, dass das Steuergerät diesmal nicht leicht zu knacken sei. Auf Druck der japanischen Gesetzgebung hatte der Autobauer sich allerlei einfallen lassen, um dem ausufernden Tunen seines Allrad-Sportwagens Einhalt zu gebieten (wir erinnern uns, dass es genug R-33 und R-34 Modell gibt, die locker 1000 bis 1300 PS unter der Haube haben).
Doch das Umgehen der Sicherungsmaßnahmen des aktuellen Modells GT-R35, mit dem 3,8 l V6 und 480 PS, 588 Nm, war nur eine Frage der Zeit, denn Tuner wie Top Secret, Mines und Amuse kann man einfch nicht.
So verwundert es nicht, dass letzterer nicht nur bereits ein Leistungskit mit 611 PS im Programm hat, sondern auch schon an einem Komplettumbau arbeitet.
Die momentane Leistungsstufe erweckt die 611 PS "nur" durch Umprogrammierung des Steuergerätes und eine Titan-Abgasanlage (+ 29 PS).
Die bald erscheinende 2. Stufe wartet mit zwei größeren HKS GT30 Pro Turbos auf.
So sollen erst einmal ca. 650 PS erreicht werden.
Man beachte: theoretisch könnten die beiden Turbo jeweils 500 PS bereitstellen, dafür werden dann allerdings tiefgreifendere Eingriffe in den Motor nötig - auch nur eine Frage der Zeit!
Der momentante Amuse Umbau, der Phantom GT-R, stemmt enorme 780 Nm und dank der Erweiterung des Drehzahlbands bis 7200 U/min (Serie: 6400) ist die Besschleunigung erst bei 334 km/h beendet (Serie: 314 km/h).
Zur Sprintzeit des Amuse Nissan GT-R Phantom ist noch nichts bekannt, die 3,6 s der Serienversion dürften aber geknackt sein.
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Warum sich immer nur mit dem Standart abgeben, dachten sich wohl auch die Tuner von
DKR Tuning aus Mechernich und legten Hand an den Porsche 997 Turbo.
Die Tuner offerieren mit einem noch sportlicheren Look und zwei Leistungsstufen mit bis zu 540 PS einen sehr exklusiven Sportwagen.
Mit der ersten Tuningstufe wird das Motormanagements des 480 PS starken Porsches nachjustiert und bringt ein Leistungsplus auf 525 PS.
Die DKR-Leistungsstufe 2 generiert sogar 540 PS. Dafür wird neben dem Chiptuning auch ein Sportfilter sowie eine Vier-Rohr-Sportauspuffanlage im 997 Turbo verbaut.
Die finale Stufe kostet den Interessenten 5.529 Euro. DKR steigert mit der Leistung auch die Höchstgeschwindigkeit um 13 km/h auf 323 km/h. Beim Drehmoment verzeichnet der Porsche einen Anstieg um 135 auf 755 Newtonmeter.
Die optischen Umbauten, lassen zwar das Mehr an Kraft erahnen, zerstören aber nicht die klassische Linienführung des Porsche.
Zum Karosseriekit zählt neben einem sportlich gestalteten Frontspoiler auch ein abtriebsteigernder Heckflügel.
Das straffere Sportfahrwerk fertigt DKR allerdings nicht selbst, sonder bezieht es vom Fahrwerksspezialisten H&R.
Die, den Umbausatz kompletierenden, Alu-Felgen liefert der Tuner Cargraphic: vorne in der Dimension 8,5 x 19 und hinten in 11,5 x 19 Zoll.
Alles in Allem ein vorzügliches, nicht zu aufdringliches Paket, was echt Lust macht, diesen DKR Porsche 997 TT mal in Aktion zu erleben.
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Ach ja der Audi R8, sehr schönes Auto, super Verarbeitung, aber die (von mir schon soo oft bemängelte) Leistung...
Motoren Technik Mayer (MTM) aus Wettstetten greift genau diese Punkt auf und verhilft dem 420 PS starken Audi R8 Mittelmotor-Coupé jetzt zu einem deutlich maskulineren Auftritt mit stark angewachsender Kraftreserve.
Mittels einem mit 0,55 bar beatmetem Kompressor wächst die serienmäßige Leistung von 420 PS und 430 Nm auf stolze 560 PS und 580 Nm, die bei 5.500 U/min anliegen.
0 auf 100 km/h sind nach 3,9 s Geschichte und bis auf 200 km/h vergehen lediglich 12,5 s. Ohne die elektronische Begrenzung und mit verlängerter Getriebeübersetzung schafft der MTM Audi R8 nun eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h.
Auf der anderen Seite verringert MTM den Bremsweg durch den Einsatz innenbelüfteter 8-Kolben-Bremsen. Vorne messen die Bremsscheiben 380 x 34 mm, hinten 356 x 32 mm.
Zu der Kompressor-Aufladung sind auch weitere exklusive Anbauteile erhältlich, die den sportlichen Auftritt des Audi R8 unterstreichen, u.a. Carbon-Frontlippe, Seitenschweller, Heckdiffusor, Flügel und Kiemen.
Den sonoren, kernigen Klang des V8-Triebwerkes verstärkt MTM mittels einer Edelstahl-Klappen-Abgasanlage zu einem tosenden Brüllen - mit TÜV Gutachten!
Somit wird schon Minuten vorher die Ankunft des MTM R8 Supercharged ankündigt.
Damit nicht bei jedem Tritt aufs Gaspedal die Beifahrerin vor Schreck aus dem Sitz rutscht, sorgen im MTM Audi R8 neue Carbon-Sitze für ausreichend Halt. Zudem bieten diese ein futuristisches Bild im Innenraum und man spart kräftig Gewicht.
Die unbändige Kraft bringt der R8 mit "Michelin Pilot Sport Cup"-Semi-Slicks auf die Straße. Die Renngummis umgeben die "MTM Bimoto Forged"-Felgen im "Diamond Cut"-Design. Vorne kommen Räder in der Dimension 9 x 20 Zoll mit Pneus im Format 245/30 und hinten Pendants in 11 x 20 Zoll mit 315/25er-Breitreifen zum Einsatz.
Der MTM Audi R8 Supercharged lässt zweifelsohne jeden Serien-R8 verblassen, trotz des Komplettpreises von etwa 180.000 Euro.
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Der japanische Tuner ASI veredelt nur Fahrzeuge der Marke Bentley und das mit extrem ausgefeilten Tuningmaterialien und Designs.
Die neueste Kreation, des 2007 gegründeten Unternehmens, ist ein Komplettumbau eines Bentley Continental GT.
Vorgestellt wird der Nippon-Bentley auf der SEMA 2008 (04.11. bis 07.11.08) mit dem Titel "The World's Fastest Bentley".
Der unter dem Namen Tetsu GTR laufende Umbau ist der vorläufige Höhepunkt einiger extremer Umbauen von ASI.
Das Voll-Carbon-Bodykit besteht aus einer sehr tief gezogenen Frontschürze, verbreiterten Kotflügeln und einem markantes Heck mit Diffusor und Heckflügel.
Passend dazu presst ASI einen edlen Radsatz in 22-Zoll-Größe in die Radkästen.
Die Lackierung des Bentleys kann im typischen Nippon-Style gewählt werden. Diese Verschönerung erfolgt durch den international bekannten Künstler Nakamura Tesuei. Der hierfür notwendige Aufpreis beginnt bei 650.000 Dollar, was im Nachgang nur noch Handwäsche durch die Bediensteten zur Folge hat.
Das Interieur schmeichelt den Insassen mit feinstem Leder, abgestimmten Farben und edler Verarbeitung.
Der aggressive Look ist allerdings kein Fake, sondern präsentiert nur die brachiale Leistung des Contineltal GT.
ASI spendierte dem Motor größere Turbolader, veränderte Ansaug- und Abgaswege und passte die Motorelektronik entsprechend an.
Am Ende generiert der W12-Turbo-Motor mit ursprünglichen 560 PS nun stattliche 800 PS.
Ein neues Kühlsystem soll den höheren thermischen Belastungen entsprechend entgegenwirken. Erscheinen wird der ASI Tetsu GTR in einer auf 29 Stück limitierten Auflage - also haltet euch mit der Bestellung ran. 
Die Kosten für den individuellen Umbau des Continental GT beginnen bei 800.000 Dollar.
Die Japaner beweisen immer wieder - wie mit dem Tetsu GTR - dass sie neben den USA und Deutschland zu den absoluten Tuningspezialisten gehören.
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17.10.08
Der amerikanische Porsche-Tuner Roock AutoSport bietet mit dem 997 Turbo RST 600 LM ein ganz spezielles Sondermodell an.
Mit diesem 997 erinnert der Tuner an die eigenen Erfolge in Le Mans.
Die Karosserie wertet Roock mit einem kompletten, aber dezenten Optik-Paket weiter auf.
Selbst die bekannte Hebevorrichtung des Heckspoilers adaptiert der Veredler einen eigens entworfenen Flügel.
Spezielle gewichtsoptimierte Schmiede-Felgen vom Typ Roock F1 Ultra inklusive rennoptimierter Gummis sorgen in Verbindung zum in Härte und Höhe verstellbaren Rennfahrwerk für optimale Traktion und perfektes Handling.
Rook modifizierte das vorhandende Bremssystem des Porsche 997 Turbo und nun verrichten an der Vorderachse Acht-Kolben-Festsattel-Bremsen ihren Dienst an 380 mm großen Carbon-Bremsscheiben.
Im Innenraum kann der Kunde seinen 997 Turbo RST 600 LM ganz nach Belieben veredeln lassen, sei es mit diversen Carbon-Aplikationen, feinstem Leder oder durch Hauseigene Sportsitze mit Vier-Punkt-Gurten.
Zusätzliches Motorsportflair á la Le Mans lässt Roock, dank einem Startknopf und zusätzlichen Instrumenten für Öldruck und -Temperatur, im Porsche 997 aufkommen.
Das Beste des Rook-Umbaus liegt allerdings unter dem hübschen Blechkleid - der gedopte Motor.
Mittels einer Carbon-Rennkupplung, anderen Turboladern, geändertem Motormanagement u.a. Tuningmaßnahmen pumpt der Porsche-Tuner die Power des 3,5 l Boxermotors weiter auf.
Das renntaugliche Triebwerk des Roock 997 Turbo RST 600 LM generiert gut 610 PS und ein maximales Drehmoment von 827 Nm.
Dies reicht für den Standartsprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 3,5 s.
Die maximale Geschwindigkeit gibt Rook mit über 340 km/h an.
Die beim genußvollen Tritt auf das Gas entstehenden Abgase entweichen beim 997 Turbo RST 600 LM über eine Titan-Auspuffanlage ins Freie, kerniger Sound inbegriffen.
Mit gut 610 PS gerüstet spielt Roock locker in der Leistungsklasse hiesiger Porsche-Tuner mit.
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16.10.08
Japaner besuchen auf ihren Europareisen gern die Schweiz. Motorentuner Novidem schlägt dabei Brücken indem er sich auch den japanischen Sportwagen annimmt und veredelt bei seinem aktuellen Projekt "Novidem Nissan 430 GTS" einen 350Z.
Novidem macht mittels Kompressoraufladung dem serienmäßig 313 PS starken Nissan 350Z nochmals ordentlich Beine und holt weitere 117 PS mehr heraus.
Bei 6.850 U/min steht dem japanischen Streetfighter eine Leistung von nunmehr 430 PS zur Verfügung.
Die ganze Kraft entfaltet sich bei 4.760 U/min, wenn das stattliche Drehmoment von 500 Nm die Leistung auf die Hinterräder überträgt.
Mittels einem R48 Kompressor-Kit mit Magnetkupplung und 0,8 bar Ladedruck, wird der Großteil des Leistungszuwachses des 350Z ermöglicht.
Zum Kompressor verbaut Novidem eine diffizile Auspuffanlage wovon das 3,5 l Triebwerk des Nissan weiterhin profitiert. Die Sportauspuffanlage aus hochwertigem Edelstahl verfügt über eine elektronisch gesteuerte Drosselklappensteuerung.
Eine Umprogrammierung des Motorkennfeldes öffnet die Klappen bei einer Drehzahl von 4.000/min. Der daraus resultierende abnehmende Abgasgegendruck äußert sich in einer markanten Leistungssteigerung.
Zudem wird der Endschalldämpfer, durch das Öffnen der Klappen, automatisch umgangen und führt zu einer brachialen Soundkulisse!
An der Karosse nimmt Novidem nur maginale Änderungen vor, einzig ein Frontspoiler aus Carbon wird verbaut. Hier sollte man doch auf die bekannten Veredeler aus Japan oder den USA zurück greifen (z.B. Veilside, Wings West, Blitz).
Dass Novidem eher an den technischen Finessen interessiert ist, beweist dagegen das Gewindefahrwerk, welches speziell für die Nordschleife abgestimmt ist.
Den Kontakt zur Straße stellen in wagenfarbe abgestimmte Felgen von Adwan, Typ RS her. Die 19 Zoller im Nipponstyle sind mit Pirelli-Hochleistungsreifen P Zero Corsa bestückt.
Hochleistungsbremsen aus dem Hause Brembo sorgen für ausreichend Verzögerungsleistung.
Die Insassen zurren sich vor dem Ritt im Novidem 350Z besser mittels Vierpunkt-Sicherheitsgurten von Schroth in den Schalensitzen von Recaro - Typ Pole Position fest, denn Reis wird frisch und heiß serviert - in einer heißen Reisschüssel wie dieser. 
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10.10.08
Wer den Namen Lada hört, der weiß entweder gar nicht Bescheid was gemeint ist, oder denkt an sehr alte russische Mittelklassewagen oder Geländewagen.
Die Geländewagen welche Lada derzeit baut, sind bereits seit mehreren Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben - die russischen Straßen ja ebenfalls.
Dass Lada allerdings auch anders kann, bewies der Hersteller auf dem Pariser Autosalon (04.10.2008 - 19.10.2008) mit der Studie "Revolution 3". Mit dem zweisitzigen Sportwagen setzt der Fahrzeugbauer die direkte Nachfolge des im Jahre 2003 auf der Frankfurter IAA präsentierten und für Furore sorgenden Supersportwagens Revolution 1 und dem Revolution 2 an, der bereits seit 2004 in Russland einen Markenpokal austrägt.
Das Herz des 4,20 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,15 Meter flachen Russland-Renners stellt ein französischer 2,0 l Mittelmotor dar.
Seit Renault Anteile an Lada besitzt, scheint nun auch ein adäquater Antriebsstrang zur Verfügung zu stehen.
Der Turbo-aufgeladene Vierzylinder generiert 245 PS und verfügt über ein maximales Drehmoment von 310 Nm. Damit spurtet der Sportwagen von Lada in knapp 6 s von 0 auf 100 km/h.
Dank eines Leergewichtes von gerade mal 1,1 t endet der Vortrieb erst im 6. Gang bei 250 km/h.
Optional soll noch ein 3,7 l Nissan-Motor angeboten werden, der noch einmal 105 PS mehr leistet.
Über sogenannte "Suicide Doors", sich gegen die Fahrtrichtung öffnende Türen, steigen die maximal zwei Personen in den Lada Revolution 3 ein.
Das gewagte Äußere des Lada Revolution 3 erinnert eher an reinrassige Sportwagen der GT-Serie als an seine biederen Lada-Brüder und zeugt doch von mehr Ingenieurskunst als man von Lada erwartet.
Ob der für den Motorsport konzipierte Rennwagen, der unter der neuen Marke "Lada Sport" des Mutterkonzerns Autovaz firmieren soll, jemals in Serie geht, ist momentant noch ungewiss. Ich fände es aber schon klasse diesen Wagen auch mal in größeren Rennserien oder sogar auf der Straße fahren zu sehen.
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