Zur Zeit werden ja immer mehr Fälle von Kindesmissbrauch innerhalb einer katholischen Gemeinde aufgedeckt. Sei es Kloster, Internat oder Kirchenchor, überall tauchen plötzlich Personen auf, die vor ein paar Jahrzehnten von einem Geistlichen misshandelt worden sind.

Da die meisten Fälle schon lange verjährt sind, wird dem jeweiligen Täter wohl nie das Handwerk gelegt, besser gesagt, er wird nie für seine Taten büßen müssen.

Doch kann man es den Tätern überhaupt verdenken. Klar, diese Taten müssten bestraft werden, keine Frage, nur haben Geistliche so ein fades Leben, dass es nicht verwunderlich ist, wenn diese irgendwann austicken und ihren Frust an jemand anderem auslassen.

Nehmen wir eine 40-Jährige, jungfräuliche Nonne als Beispiel, die die Aufsicht über ein Internat hat.

Vor ihrer Versetzung in das Internat lebte die Nonne in einem Kloster, wo der Tagesablauf nicht öder sein konnte. Der Tagesablauf diente nur dem Herrn und seinen Geboten. Strickte Regeln müssen eingehalten werden, um dem Herrn zu dienen. Schon im Kindesalter musste sich Schwester Elfriede unterwerfen. Ihren strengen Eltern und dem lieben Gott. Keine Freunde, geschweige denn irgendwelche Zärtlichkeiten zu einem Mann konnte sie jemals verzeichnen. Auch dem Vater rutschte gelegentlich die Hand aus, wenn Elfriede einmal etwas aus der Reihe tanzte.

Nun, als sie selbst erwachsen und einige Kinder unter ihre Fittiche hat, die nicht mal ihre eigenen sind, rutscht auch ihr gelegentlich die Hand aus. Vielleicht schlägt Schwester Elfriede ganz besonders gern Jungen, da ihr Hass gegen ihren Vater bis heute besteht.

Nicht zu vergessen ist die Zeit, in dem diese Fälle passierten. In den 50-60ziger Jahren war die Prügelstrafe überall an der Tagesordnung. Geht es jedoch um sexuellen Missbrauch, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Der arme enthaltsame Pfarrer zum Beispiel, der jede Nacht schweißgebadet aufwacht, weil er von einem Schäferstündchen mit einer Frau träumt, er aber weiß, dass er nie in diesen Genuss kommen wird. Da schnappt sich der böse Pfarrer doch lieber ein unschuldiges kleines Kind, da man dieses noch so leicht manipulieren und zum schweigen bringen kann.

Schlagworte: kirche, nonne, pfarrer

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